"Zauber der Rauhnächte"
Das Tagesseminar zum Jahreswechsel
 Sonntag, den 13. Dezember 2020
in der
Heilpraktischen Gemeinschaftspraxis Linde in Osnabrück
11 bis 17/18 Uhr

Seminargebühr: 99,- €/ für Klienten 79,- €
incl. Mittagessen, Kaffee & Kuchen.

Maximal 9 Teilnehmer*innen!

Anmeldung über:
Georg Linde, Buchenstr. 13 • 49088 Osnabrück
Tel: 0541 – 60 90 140 & 0171 – 3 00 99 88
Mail: praxis@hpg-linde.de

Was sind Rauhnächte?:
Vom 25. Dezember bis zum 6. Januar jeden Jahres gibt es die zwölf so genannten Rauhnächte. 
Alles was uns an einem dieser Tage oder Nächte begegnet, passiert oder auch als Wunsch einfällt, kann sich im entsprechenden Monat erfüllen – so steht also der 25.12. und die Nacht vom 25. auf den 26.Dezember für den Januar des kommenden Jahres – usw. In der Weihnachtszeit wird damit orakelhaft das kommende Jahr abgelesen, darum werden die 12 Rauhnächte zwischen dem 25.12. und 6.1. auch „Losnächte” genannt.

Diese Zeit ist von großer magischer Kraft. Das liegt daran, dass sie sozusagen außerhalb unserer “normalen Zeit” befindlich ist.
Es handelt sich also um 11 Tage und 12 Nächte, die quasi nicht existent sind….
Das erklärt sich so: Um die Differenz zwischen zwölf Monaten in Mondphasen (354 Tage) und dem Sonnenjahr (365 Tage) auszugleichen fügten die Kelten 11 Schalttage ein – und sahen diese Tage nun als außerhalb der Zeit liegend an. Nicht ganz vergleichbar, aber von der Energie her ähnlich sind auch andere “Zwischenzeiten”, zum Beispiel Morgen- und Abenddämmerung. Also Zeiten, die weder dem Tag noch der Nacht zuzuordnen sind. Natürlich zählen auch die Sonnenwenden dazu, Zeiten also, in denen weder Frühling noch Winter herrscht etc. Die Zeitspanne, in der die Rauhnächte angesiedelt sind, dürften die längste “Zwischenzeit” sein, die wir kennen.

Die Tore zur anderen Welt stehen weit offen. Es ist die Zeit der Rückverbindung zu den Ahnen, die Verbindung zu den Lichtwesen, Engeln, Erzengeln und der Götter. Es ist die Zeit der Orakel, Weissagungen, Vertreibung, der Auflösung, und des Neubeginns, die Zeit sein Schicksal neu zu gestallten. Bei den alten Druiden war dies die Zeit der mächtigen Rituale. Denn Rituale in dieser Zeit gewirkt, sind besonders stark und wirkungsvoll.

Stellt man die Rauhnächte mal in Beziehung zu sich und dem Innern… zeigt sich sehr schön, dass es darum geht sich selbst als Schöpfer zu erkennen. Lebe ich z.B. noch in Unfrieden im Außen, darf ich dem 2018 für diese Zeichen zutiefst danken und in diesen Nächten bewusst ins Innen gehen. Frieden mit mir schließen und damit das nächste Jahr, auch im Außen friedlich kreieren.
Die Rauhnächte waren bei unseren Vorfahren Heilige Nächte.
In ihnen wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert, wahrgenommen und in der Familie gelebt.

Die Rauhnächte existieren in der Überlieferung und im heimischen Brauchtum seit langer Zeit und kommen aus germanischer Tradition. Sie werden als symbolische Tage des Übergangs – wie z.B. vom Leben zum Tod und umgekehrt (Neu- und Wiedergeburt) gesehen – also auch als eine Art Zeit der Auf- oder Abrechnung über die Taten des vergangenen Jahres (Lebens).
An diesen Tagen darf man sich besinnen und auf jeden Fall eine Neubestimmung oder weiterführende Pläne für das neue Jahr (Leben) finden und abschicken.

Natürlich ist vor allem auch die Nacht vom 24. auf den 25.12. besonders heilig und bedeutungsschwer. So können in dieser Nacht die Tiere zu uns sprechen. Und: In dieser Nacht sind Rituale und Orakel, die mit Glück und Geld zu tun haben, besonders sinnvoll.

Die Nacht vom 31.12. zum 1.1. hat die stärkste Wahrsagewirkung – und auch sie hat (so wie die Thomasnacht) mit Liebe, Ehe, Familie zu tun. Die Nacht vom 5. zum 6.1. ist dann besonders wichtig, um Überflüssiges, unnötig Altes oder Belastendes aus dem vergangenen Jahr zu versöhnen.

Daher der Brauch, spätestens am 6. Januar jede Weihnachtsdekoration, den Christbaum usw. zu entsorgen. Die bösen Geister der Vergangenheit kann man in dieser Nacht gut vertreiben und gleichzeitig gute Kräfte für das Neue Jahr beschwören. In dieser letzten Rauhnacht, sagt der alte Brauch, soll man eine Zeitlang alle Fenster öffnen, die bösen Geister hinaus schicken und die guten herein bitten.

Die Bezeichnung Rauhnächte kommt von rauh (wie wild), von Rauch oder Räuchern und von pelzig – damit ist das Aussehen der bösen Geister gemeint. Man nimmt an, dass diese Tage früher ‘Rauchnächte’ hießen. In all diesen Nächten sind die Geister besonders aktiv und tapfere Menschen ziehen hinaus, um die bösen von ihnen zu vertreiben (was wieder ein Symbol für die eigene ‘böse’ , bzw. unpassende oder falsche Ausrichtung ist). Zu Hause wurden früher diese Dämonen richtig gehend ausgeräuchert – also mit Räucherwerk, magischen Handlungen, Brandopfern oder kleinen Feuern im Garten. Aber auch später passten diese mystisch-magischen Tage ins Bild, denn zur Weihnachtszeit sollen nur gute Geister um uns herum sein und wirken.

In dem Seminar blicken wir noch einmal zurück auf das Jahr 2020, so, wie es für dich war, als Vorbereitung für das kommende Jahr, Rauhnacht für Rauhnacht, Monat für Monat, Wunsch für Wunsch. Denn deine Wünsche können wahr werden, können zu dir kommen, nur schon alleine dadurch, dass du dir es erlaubst zu wünschen.
Das tolle Feedback der Teilnehmer der letzten Jahre war und ist noch sehr groß. Immer wieder höre ich auch noch heute, dass die Wünsche des Seminars sich Monat für Monat erfüllt haben.

Anmeldung über:
Georg Linde • Buchenstr. 13 • 49088 Osnabrück
Tel: 0541 – 60 90 140 & 0171 – 3 00 99 88
Mail: praxis@hpg-linde.de
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